Integration 2010

Trilateralische Mini Olympiade im April 2010 in Szczecin

Ab den 17. April 2010 führte unser Verein ein neues trilateralisches Projekt zwischen Polen, Deutschland und Frankreich. Das Thema dieses Jahres behandelte “die Integration durch die Portraits von Sportlern aus dem Weimarer Dreiecks”. An diesem Treffen nahmen die jungen Deutschen aus Eggesin, junge Polen aus dem Gymnsium N°8 aus Stettin und Franzosen aus St J.B. de Lasalle teil. Der sportministerium und das DFJW unterstützten dieses Projekt.

Wegen der Aschewolke des islandischen Vulkans durften wir nicht nach Berlin fliegen, also nach Stettin fahren, da unser Flug (wie alle in Europa) storniert wurde. Aber nach dem tragischen Ereignis von Smolensk, wo 96 Personen ums Leben kamen, unter denen der polnische Präsident Kaszynski, war unser Wille hinzufahren, am wichtigsten, wir wollten nämlich unsere polnischen Freunde wieder treffen und ihnen unsere Solidarität zusichern.

Im Rahmen dieses sportlichen Projektes fanden im Stadtstadium, der für uns kostenlos zur Verfügung stand, Leichtathletikwettbewerbe statt. Wettkämpfe wurden auch beim Fuβball, Basket… sogar bei der Kegelbahn organisiert. Die Jugendlichen kommunizierten durch die in der Schule gelernten Sprachen sehr gut miteinander: Englisch, Deutsch und Französisch. Es ist ein Schritt, der bedeutendeste, auf dem Weg zur Freundschaft und erlaubt einen näheren Kontakt, ohne die, unser Projekt nie hätte stattfinden können.

Wegen der schon erwähnten, tragischen Ereignisse mussten wir unser Programm modifizieren. Am ersten Sonntag besuchten die Jugendlichen den Stettiner Friedhof, einer der gröβten Europas, und stellten Kerzen am Fuβ des Gedächtniskreuzes zu den Opfern von Katyn. Am Dienstag nahmen alle an das sogenante “Deutsch- Polnisch-Französisches Freundschaftsrennen” teil. Nach einer Gedenkminute stellten die Schüler Blumen und Kerzen an den Fuβ der Statue von Johann. Paulus. II, der das starke Symbol der Freundschaft zwischen den Völkern, der Freiheit und der Toleranz war. Zum Schluss lieβen die Jugendlichen 96 weiβe Luftballone mit einem schwarzen Band zum Stettiner Himmel los.